helsinqi.com

Helsinki im Mumintal?

Bevor wir die Frage zu beantworten versuchen, was genau Helsinki mit den Mumins verbindet, werfen wir noch einen Blick auf die Hauptstadt Finnlands aus der Vogelperspektive. Sie zeichnet sich durch eine administrative, geografische, kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt aus: Sowohl auf dem Festland als auch im Schärengarten gelegen, wurde ihr im Jahr 2000 der Titel der Kulturhauptstadt Europas verliehen („Wissen, Technik und Zukunft“). 2007 fand dort der 52. Eurovision Song Contest statt.

Da geht man auf einmal die Aleksanterinkatu-Straße entlang

Der schwedische König Gustav I. Wasa gründete Helsinki im Jahre 1550. Nachdem Russland im Jahre 1809 Finnland als autonomes Großfürstentum annektiert hatte, wurde Helsinki 1812 zur Hauptstadt Finnlands erhoben. Ab 1917 fungiert sie als Regierungssitz eines unabhängigen Staates und der Name ihrer Haupteinkaufsstraße mit wichtigen Wirtschaftsinstitutionen erinnert immer noch an den russischen Zaren Alexander I.

An diesen Sehenswürdigkeiten gehen Sie nicht gleichgültig vorbei

Die Stadt, in der man im Juni und Juli weiße Nächte erleben kann, lädt zum Besuch ein. Auf Ihrer Besichtigungskarte markieren Sie u. a. folgende Zielpunkte mit einem roten Fähnchen

  • das Eduskunta-Hauptquartier – Sitz des finnischen Parlaments,

  • das Musikzentrum mit dem Konzertsaal für 1.704 Zuschauer,

  • das finnische Nationalmuseum mit Fresken von Akseli Gallen-Kallela, auf denen der Nationalepos Kalevala dargestellt wurde,

  • die Temppeliaukio-Kirche in einen Granitfelsen eingebaut, über dem nur ihre Glaskuppel emporragt

  • die lutherische Kathedrale, die als das berühmteste Wahrzeichen der Stadt am häufigsten auf den Postkarten zu sehen ist,

  • der Marktplatz – einer der bekanntesten Open-Air-Märkte, auf dem Meeresfrüchte direkt aus den Fischerbooten verkauft werden,

  • ein Saunabesuch u. a. an der Uferpromenade, wo man sich sowohl privat als auch geschäftlich trifft.

Und das Mumintal?

Die Mutter der Mumins Tove Jansson wuchs in Helsinki auf und richtete hier ihr Atelier ein. Wenn Sie während Ihres Spaziergangs in dieser Stadt eine Weile rasten möchten, schauen Sie im Mumin-Café vorbei, in dem Sie nicht nur ein Dessert verspeisen, sondern auch Andenken an die trollähnlichen Wesen erwerben können. Gegen solche Versuchungen werden Sie bestimmt nicht immun. Wenn Sie in Helsinki die Intensität der Grünflächen (die Taigalandschaft am Stadtrand sowie Parks und Gärten in der Innenstadt) genießen, dann stellen Sie vielleicht fest, dass Sie sich im malerischen Mumintal aufhalten.


PS In dem Artikel hat sich das Wort Mumin in einem Adjektiv versteckt. Haben Sie es schon vielleicht gefunden?